Am Anfang war die Sprache. Interdisziplinarität in der philologischen Forschung

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Die thematische Dreigliederung der Arbeit folgt der Logik der Sache: Im ersten Teil erfolgt die Vorstellung des interdisziplinären Projekts, im zweiten finden sprachwissenschaftliche Betrachtungen Raum, während im dritten aufgrund ausführlicher Analysen von Märchenhelden die Betonung der Rolle der Intertextualität und des Crosswritings in Märchen wahrzunehmen ist.

„Inwieweit Anita Széll nicht nur das westeuropäische, vor allem deutsche Märchengut am Herzen liegt, wird im letzten Beitrag des Bandes deutlich, der ein eher wenig oder womöglich gar nicht bekanntes Sujet behandelt, nämlich die (traditionelle) Kultur bestimmter finnougrischer Völker, hier vor allem der Mari. Vor dem Hintergrund ihrer ruhelosen Sozial- und Kulturgeschichte kommt es zu auffälligen Repräsentationen der Angstbewältigung, besser gesagt, der Angstlosigkeit der Mari-Märchenhelden. Durch die kurzen Nacherzählungen von vier Märchen der Mari bzw. ihre im Anhang wiedergegebene Vollversion auf Ungarisch tut sich ein weites Segment der Glaubenswelt und Weltanschauung dieses Volkes auf.Abschließend bleibt uns nur, der Autorin für die interessanten und instruktiven Einblicke in ihre Forschung zu danken und sie zu Fertigstellung und Publikation des vorliegenden Bandes zu beglückwünschen.”
Andrea Hamburg

ISBN: 978-606-37-3017-7

Informații suplimentare

Greutate 0,5 kg
Anul apariției

2026

Autor

SZÉLL Anita-Andreea

Coperta / Cover

cartonată

Forma cartii

Carte tipărită

Formatul paginii

15×21 cm

Nr. pagini

268